Vielseitig durchs Leben,

oder…

Der Schulunterricht

 

Unser Ausbildungskonzept für die „Reitschüler“ baut auf zwei Phasen für den Nachwuchs auf.

 

Die Pony-Spielgruppen

In Gruppen von maximal 4 Kindern führen wir hier einmal wöchentlich die Kleinsten und die Neueinsteiger an das Thema "Pferd" heran. Besonderen Wert legen wir hier auf den Umgang mit den Ponies. Am besten Verdeutliche ich Ihnen unser Konzept hier im Ablauf einer solchen Stunde. Gemeinsam holen wir die Ponies aus dem Offenstall, bei den Kleinsten werden die Kinder die ganze Stunde hindurch begleitet, meist durch größere Reitschüler von uns oder durch erfahrende Eltern und unter der Aufsicht eines Trainers, damit nichts schief läuft. Anschließend wird dann gemeinsam geputzt, da gibt es schon viel zu lernen und die ersten Unsicherheiten im Umgang und Kontakt mit dem Pony werden abgebaut. Das Satteln und Trensen übernehmen häufig die Helfer, erklären aber jeden Schritt, denn irgendwann müssen die Kleinsten ja selber ran. Nachdem dann noch schnell der Sitz der Sicherheitsausrüstung kontrolliert ist (Helm ist bei uns immer Pflicht) geht es in die Reithalle. In der Reitbahn werden dann die Basics geübt, von „einfach erstmal nur drauf sitzen“ und die Bewegung des Pferdes kennenlernen, natürlich am Führzügel, über Gleichgewichts- und Koordinationsübungen, bis zum selbstständigen Reiten mit einfach Bahnfiguren reicht das Niveau in den Spielgruppen. Nach 45min. wird getauscht, das bedeutet, die erste Gruppe hat Schluss und tauscht mit der Nachfolgenden. Nun beginnt deren Unterricht in der Reithalle und führt dann zum Absatteln und Abtrensen, Putzen und Wegbringen der Ponies sowie der Nachbereitung der Ausrüstung.

Grundsätzlich befinden sich bei uns die Kinder in den Spielgruppen, bis sie alle diese Abläufe sicher und ohne Hilfe bewerkstelligen können. Anschließend steigt das Niveau und für die Kinder steht der Sprung in die RB-Gruppen an.

 

Die RB-Gruppen (Reitbeteiligungsgruppen)

Hiervon gibt es bei uns zwei. Um in eine RB-Gruppe wechseln zu können, muss man sich schon bewusst sein, ob man das „Hobby“ Pferd wirklich aktiv ausleben möchte. Denn hier wird jetzt erhöhter persönlicher Einsatz gefordert. In den RB-Gruppen wird sich mind. zweimal wöchentlich um sein Pferd gekümmert. Dazu gehört aber auch alles, was man auch mit einem eigenen Pferd auf sich nehmen müsste. So findet hier nicht nur Dressurunterricht statt, sondern auch Bodenarbeit, Longen-Unterricht, Springen, Gelände, Ausreiten, Gelassenheit, usw. immer unter Anleitung und Aufsicht. Ist das Pferd krank, muss die RB an ihrem Tag sich dennoch bei ihrem Pferd blicken lassen, auch wenn es dann nur geputzt und gekuschelt werden kann.

Dadurch, dass wir zwei Gruppen an unterschiedlichen Tagen haben, hat jedes Pferd zwei feste Reiter als Bezugsperson und die Reiter „ihr erstes eigenes Pferd“. Natürlich wird von den RB´s viel Arbeit und Zuverlässigkeit gefordert, bietet aber viele Möglichkeiten. So dürfen unsere RB´s mit ihren Lieblingen auf Turnieren und Lehrgängen starten und an Ausritten oder anderen Veranstaltungen teilnehmen.

Mit dieser Art des Unterrichtes möchten wir unsere Reiter vielseitig ausbilden und den Pferden Abwechslung gönnen. Die RB´s werden auf diesem Weg mit allem notwenigen Wissen versorgt, um irgendwann vielleicht wirklich mal auf das echte eigene Pferd zu wechseln, ohne von der vielen Arbeit und Verantwortung überrascht zu werden.

 

Der gebuchte Unterricht

Alles was wir für unsere Reitbeteiligungen anbieten, kann man natürlich auch als Privatpferdebesitzer bei uns buchen. Hier wird dann natürlich das Putzen nicht mehr überwacht, sondern in der Reitbahn Unterrichtet. Hofintern bieten wir die Ausbildung bis zum L-Niveau an. Darüber hinaus stehen externe Reitlehrer zur Verfügung. Externe Reitlehrer müssen bei uns eine gültige Qualifikation nachweisen, so stellen wir unseren hohen Qualitätsstandart und die Einhaltung unserer Vorgaben sicher.

 

Der eigene Ehrgeiz

Wenn die Ausbildung von Reitschülern auch viel Zeit und Geduld in Anspruch nimmt, soll auch die eigene Aus- und Weiterbildung nicht auf der Strecke bleiben. Eine kontinuierliche Steigerung der eigenen Fähigkeiten durch den Erwerb weiterer Qualifikationen ist heutzutage eine wichtige Grundlage um Wettbewerbsfähig zu bleiben und den eigenen Kunden neue Aspekte anbieten zu können.

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